Mein Verständnis der Holografie –
Holograficus Austriacus Irmfried Wöber
Als Ernst Barnack die erste Kleinbildkamera erfand, etablierte sich dieses Medium für viele Anwender als Ausdrucksform und fand einen ersten “Durchbruch” in bildnerischer Aussagekraft. Die dreidimensionale Darstellung allerdings war schon immer das Ziel der Wiedergabe und bereits durch Stereokameras unproblematischer geworden.
Durch Dennis Gabor, der seine Theorie erstmals 1948 veröffentlichte, wurde es möglich, tatsächlich dreidimensionale Bilder herzustellen. Holografie / Holos = ganzheitlich, graphein = schreiben, aufzeichnen. 1960 baute T.A. Maiman den ersten Laser, womit dieses Medium vielen zugänglich wurde und eine neue Ausdrucksform entstand. Die weiteren Forschungen ergaben nicht nur eine fantastische, unmissverständliche Mitteilungskraft für den Betrachter, sondern auch eine Revolution in anderen technischen Bereichen. Kein anderes Medium als die Holografie bietet eine derartige Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten, wobei die Forschungen noch lange nicht abgeschlossen sind. In diesem Zusammen-hang gehe ich sehr gerne auf den Vergleich zur Fotografie ein. Wer dachte in der Frühzeit der Fotografie an Farbe, ja an Bewegung? Wer dachte damals an das Fernsehen? In der Holografie sind wir in einem ähnlichen Stadium angelangt und werden sicherlich bald dieses Medium als selbstverständliche Form der Kommunikation ansehen. Zur Herstellung von Holografie wird immer noch ein Laser benötigt. Wie lange noch?

HOLOGRAPHY CENTER, A-3042 Würmla, Kahlenbergstraße 6
Telefon +43 (0) 660 251 35 77,
eMail: office@holography.at
F